Speichermedium - Eprom

A/2007/11/00018

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EPROMs sind Halbleiterspeicher, deren Daten auch beim Ausschalten des Rechners erhalten bleiben. Sie können in speziellen EPROM-Programmiervorrichtungen geschrieben werden und bei Bedarf mit UV-Licht wieder gelöscht werden. EPROMs wurden in den 1970er Jahren als Speichermedium für Programme benutzt. In den 80er Jahren sank ihre Bedeutung und sie wurden meist als Urlader (ein Mini-Betriebssystem, das das Laden des Hauptbetriebssystems vornahm) und für die Zeichengenerierung in Bildschirmkarten (Zeichensatz) benutzt. Bevor ein EPROM neu geschrieben werden kann, muss er gelöscht werden. Dies geschieht in speziellen Löschgeräten durch eine Bestrahlung mit ultraviolettem Licht. Die Löschzeit ist abhängig von der Stärke der UV-Quelle und liegt zwischen 3 Minuten und 45 Minuten (da hilft nur Probieren). Ein übertrieben langes Löschen kann einen EPROM so weit schädigen, dass er sich nicht mehr programmieren lässt. 

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