Neues Objekt: 1/2 Zoll - Magnetband

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Identifier: T/2007/06/00082

Beschreibung: Ein Magnetband ist ein Speichermedium. Bei der analogen Speicherung von Audiomaterial wird es auch Tonband genannt. Es besteht heutzutage aus einer langen, schmalen Kunststoffolie, die mit einem magnetisierbaren Material beschichtet ist. Häufig ist auch die Rückseite beschichtet (Rückseitenmattierung), um freitragende Bandwickel zu ermöglichen. Früher gab es auch beschichtetes Papier und Band aus homogenem magnetischen Material. Das heutige Magnetband ist eine Entwicklung der AEG und der IG Farben (BASF) aus den Jahren 1935 bis 1940. Der Lösch - Schutzring ist eingelegt. Es ist handschriftlich vermerkt: 'Oßwald, WOEBU2'. Drauf ist ein Spezialwörterbuch "Datenbanken": deutsch - englisch - russisch (z.B. Magnetband WOEBU), ein Programmgenerator GENERAL für Auswertungsprogramme ("Listenprogramme") - also ein Vorläufer von Reportgeneratoren. Der Generator selbst bestand aus über 50 Modulen, geschrieben in Assembler. Erzeugt wurden PL/1-Programme, die wiederum die geforderten Auswertungen von Datenbeständen vornehmen konnten. Es gab sowohl eine Variante für das Betriebssystem DOS als auch für OS. Zuletzt wurde noch eine Verbindung zum DBMS TOPAS hergestellt, um die Daten in der Datenbank ebenfalls direkt auswerten zu können. TOPAS war ein relationales DBMS mit der besonderen Eigenschaft, dass dort die Tabellen nicht zeilenweise, sondern spaltenweise gespeichert wurden. Diese Technologie wurde erst vor einigen Jahren von Sybase wieder aufgegriffen mit dem DBMS SybaseIQ, da sich daraus deutliche Vorteile für Data Warehouses ergeben. nach Auskunft von Prof. Oßwald in 2018.

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Prof. R.Oßwald (geliehen von)

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