Wer? Wie? Was? Hier finden Sie alphabetisch aufgelistet Fachbegriffe, Fremdworte, Wissenswertes rund um das Thema Computer und Rechnen. Künftig werden die Begriffe dann aus den Objektbeschreibungen verlinkt.


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M

Magnetbandspeicher

Magnetomotorischer Speicher mit nichtstarrem Schichtträger, im allgemeinen auf Kunststoffbasis. Ein Band trägt etwa 8 Spuren, die Informationen werden in diese 8 Spuren gleichzeitig (parallel) eingeschrieben. Das Magnetband wird nur im Bedarfsfall bewegt (Start/Stopp-Betrieb). Die Speicherdichte liegt bei 100 bit/cm, die üblichen Bandgeschwindigkeiten zwischen 250 und 500 m/s, die Start-Stopp-Zeit beträgt 5 ms. Die Kapazität eines 500-m-Bandes beträgt etwa 50 Millionen bit. Eine Magnetbandspeichereinheit besteht aus einer Magnetbandsteuereinheit und 4 bis 8 Bandgeräten. Quelle: Schriftenreihe Datenverarbeitung. Fachwörterbuch Begriffe und Sinnbilder der Datenverarbeitung. Institut für Datenverarbeitung. Dresden 1968, S.82.


MAMO

Matrixmodul


MEE

Ministerium für Elektrotechnik und Elektronik der DDR


Mehrschicht-Keramikträger

Ein aus mehreren Schichten aufgebautes Substrat, das die waagerechten und senkrechten Leitungswege für die Stromversorgung von Chips sowie die Signalpfade enthält. Sie bilden eine der wichtigsten Voraussetzungen, um eine hohe Packungsdichte zu erreichen.


Minifolienspeicher

Robotron-Begriff für 5 1/4-Zoll-Disketten


Minifolienspeichereinheit

Robotron-Begriff für 5 1/4 Zoll-Diskettenlaufwerk


Ministerium für Elektrotechnik und Elektronik der DDR

1965 - 1989; Nach Auflösung des Volkswirtschaftsrates wurde aus dessen Industrieabteilung Elektronik im Dezember 1965 dieses Ministerium gebildet. Es sollte als zentrales Anleitungs- und KOntrollorgan der elektrotechnischen und elektronischen Industrie fungieren. Vom Produktionsaufkommen im Bereich wurden über 50 % exportiert. HAuptabnehmer war die Sowjetunion. Dem M. unterstanden 16 Kombinate, darunter das KWO "Wilhelm Pieck" (unser heutiger Hochschustandort) und das VEB Kombinat Robotron Dresden. Quelle: A.Herbst u.a.: So funktionierte die DDR. Rowohlt Verlag Hamburg.1994.S.667 ff.


MML

Mehrlagige Leiterplatte


Monitor

Im damaligen Sprachgebrauch der Name eines (Mini)Betriebssystems. Während es in Terminals als einziges Betriebssystem arbeitete, wurde es in PCs zum Konfigurieren des Rechners und zum Laden des Hauptbetriebssystems benutzt. Nicht zu verwechseln mit Bildschirm.


Monostrike

Art von Druckerfarbbändern, die nur einen Durchlauf machten und bei denen nach jedem Zeichen um exakt ein Zeichen weitergerückt werden muss. Bessere Schriftqualität als Multistrike-Farbbänder.


MOS

Maschinenorinetierte Systemunterlagen. Der Robotron-Begriff für Betriebssystemsoftware besonders in Großrechnern.


MSI

Medium Scale Integration, Mittlerer Intergationsgrad


Multistrike

Druckerfarbband, das mehrfach am Druckkopf vorbeilaufen konnte.


MUTOS

Multi-User-Timesharing-Operating-System, UNIX-kompatibles Betriebssystem


MWT

Ministerium für Wissenschaft und Technik der DDR

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