Rechner Apple Power Macintosh G4

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Der Power Macintosh, später offiziell Power Mac, war die Bezeichnung für die professionellen Macintosh-Computer von Apple mit PowerPC-Prozessoren. Ab der G4-Generation verwendete Apple den kürzeren Produktnamen „Power Mac“ und ließ den Zusatz „Macintosh“ entfallen.

Der Power Mac G4 wurde von 1999 bis 2004 hergestellt. Er basierte auf den Prozessoren der PowerPC-G4-Familie (PowerPC 74xx) und gehörte zu den leistungsfähigsten Personal Computern seiner Zeit. Apple bewarb ihn als „Personal Supercomputer“, da seine Rechenleistung – je nach Modell – zwischen 4 und 20 Gigaflops lag.

Die ersten Modelle wurden am 31. August 1999 vorgestellt. Sie verfügten zunächst über Prozessoren mit 350 bis 500 MHz. Während die frühen Geräte noch auf der Hauptplatine des Power Macintosh G3 basierten, erhielten spätere Modelle eine neu entwickelte Architektur mit AGP-Grafiksteckplatz, AirPort-Erweiterungsplatz, DVI-Anschluss und – erstmals in einem Personal Computer – Gigabit-Ethernet als Standardausstattung. Im Laufe der Modellreihe erschienen außerdem Versionen mit zwei Prozessoren (Dual-CPU).

Der Power Mac G4 markierte einen wichtigen Übergang in der Macintosh-Geschichte: Er war einer der letzten Macintosh-Rechner, die nativ das klassische Mac OS starten konnten, und zugleich einer der ersten, die Mac OS Xunterstützten. Die Baureihe wurde 2003 vom Power Mac G5 abgelöst und bis 2004 parallel weiterproduziert.

(Quelle: Wikipedia, http://en.wikipedia.org/wiki/Power_Mac_G4)